Anpassungsstörung
Hilfe bei Anpassungsstörungen
- Letztes Update: 12.08.2026
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Entlastung bei akuten Anpassungsreaktionen
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Unser Team aus erfahrenen Psychotherapeut:innen im 1. Bezirk in Wien bietet Ihnen professionelle psychotherapeutische Behandlung bei psychischen Erkrankungen und seelischen Belastungen. Ob Angststörungen, depressive Episoden oder zwischenmenschliche Konflikte – wir entwickeln gemeinsam therapeutische Strategien für Ihre psychische Gesundheit und Lebensqualität.
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Alles über die Anpassungsstörung

Dr. Katrin Wippersberg ist eine vielseitig ausgebildete Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin, die mit viel Einfühlungsvermögen und umfassender Erfahrung in der Behandlung von Trauma, Angststörungen und Depressionen sowie als fundierte Paartherapeutin arbeitet.
Definition: Eine Anpassungsstörung ist eine zeitlich begrenzte, aber klinisch relevante Reaktion auf ein belastendes Lebensereignis – etwa Jobverlust, Trennung oder Krankheit. Betroffene fühlen sich überfordert, erleben anhaltende Niedergeschlagenheit, Sorgen oder Reizbarkeit und haben Schwierigkeiten, ihren Alltag zu bewältigen. Die Ursachen sind ein Zusammenspiel aus situativem Stress, individueller Vulnerabilität und fehlenden Bewältigungsstrategien. Ziel von Diagnostik, Beratung und Therapie ist es, die akute Belastung zu reduzieren, persönliche Stärken zu reaktivieren und eine rasche Rückkehr in einen stabilen Alltag zu ermöglichen.
Anpassungsstörung auf einen Blick
| Aspekt | Kurz-Essenz |
|---|---|
| Definition | Reaktive Störung (ICD-10 F43.2), entsteht unmittelbar nach belastendem Ereignis, zeitlich begrenzt & prinzipiell reversibel. |
| Typische Auslöser | Verlust, Trennung, Job-/Wohnortwechsel, schwere Diagnose, Mobbing – alles, was plötzlichen Anpassungsdruck erzeugt. |
| Leitsymptome | Niedergeschlagenheit, Sorgenkreisen, Reizbarkeit, Schlafprobleme, körperliche Spannung – stets ereignisbezogen. |
| Diagnostik | Anamnese + zeitlicher Zusammenhang, Fragebögen, Ausschluss Depression/PTSD; körperliche Abklärung bei Somatik. |
| Behandlung | Kurzzeit‐KVT & Krisenintervention; Ressourcen stärken, Coping aufbauen; Medikamente nur kurzfristig bei Schlaf/Angst. |
| Prognose | In 3–6 Monaten meist abklingend; guter Verlauf bei früher Hilfe, sonst Risiko für Depression/Angst-Folgestörung. |
Begriff und Einordnung
Die Anpassungsstörung ist eine reaktive psychische Störung, die in den internationalen Klassifikationssystemen (ICD-10: F43.2; DSM-5: „Adjustment Disorder“) als eigenständiges Störungsbild beschrieben wird. Sie gilt als zeitlich begrenzte, jedoch klinisch relevante Reaktion auf einen eindeutig identifizierbaren psychosozialen Stressor. Im Gegensatz zu anderen Störungen liegt hier eine klare Kausalität zwischen Auslöser und Symptombildung vor. Der Begriff betont, dass die Betroffenen Schwierigkeiten haben, sich in angemessener Zeit an eine neue oder belastende Situation anzupassen.





