Kind & Co
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie beschäftigt sich mit der Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen sowie neuroentwicklungsbedingter Störungen im Kindes- und Jugendalter. Ziel ist es, Beschwerden frühzeitig zu erkennen und eine individuell abgestimmte Behandlung einzuleiten. Diese kann psychotherapeutische, psychosoziale und – wenn erforderlich – medikamentöse Maßnahmen umfassen.
Eine psychiatrische Behandlung bedeutet nicht automatisch, dass Medikamente eingesetzt werden. In vielen Fällen steht zunächst eine ausführliche Diagnostik, Beratung oder Psychotherapie im Vordergrund. Medikamente werden nur dann empfohlen, wenn sie nach wissenschaftlichen Erkenntnissen einen nachweisbaren Nutzen erwarten lassen und der mögliche Vorteil die Risiken überwiegt.
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie beschäftigt sich mit der Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen sowie neuroentwicklungsbedingter Störungen im Kindes- und Jugendalter.
Ziel ist es, Beschwerden frühzeitig zu erkennen und eine individuell abgestimmte Behandlung einzuleiten. Diese kann psychotherapeutische, psychosoziale und – wenn erforderlich – medikamentöse Maßnahmen umfassen.
Eine psychiatrische Behandlung bedeutet nicht automatisch, dass Medikamente eingesetzt werden. Diagnostik, Beratung und mögliche Behandlungsschritte werden transparent mit dem Kind, den Jugendlichen und ihren Eltern besprochen.
Kinder- und jugendpsychiatrische Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn Beschwerden deutlich ausgeprägt sind, die Entwicklung beeinträchtigen oder Familie, Schule und Alltag zunehmend belasten.
Zur Verbesserung von Aufmerksamkeit, Konzentration und Impulssteuerung – nach sorgfältiger Diagnostik und individueller Abwägung.
Bei mittelgradigen bis schweren Verläufen, anhaltender Niedergeschlagenheit, Rückzug oder deutlicher Beeinträchtigung im Alltag.
Wenn Angst- oder Zwangssymptome stark ausgeprägt sind oder eine Psychotherapie allein nicht ausreicht.
Bei Tic-Störungen und Tourette-Syndrom, wenn die Symptome das Kind oder den Jugendlichen deutlich belasten.
Bei Autismus-Spektrum-Störungen, insbesondere bei ausgeprägter Reizbarkeit oder aggressivem Verhalten.
Bei bipolaren oder psychotischen Erkrankungen sowie in ausgewählten Fällen bei schweren Schlafstörungen.
In vielen Fällen stehen zunächst eine ausführliche Diagnostik, Beratung oder Psychotherapie im Vordergrund. Medikamente werden nur empfohlen, wenn sie nach wissenschaftlichen Erkenntnissen einen nachweisbaren Nutzen erwarten lassen und der mögliche Vorteil die Risiken überwiegt.
Beschwerden, Entwicklung, Alltag und bisherige Unterstützungsangebote werden sorgfältig eingeordnet. Ziel ist ein gemeinsames Verständnis der aktuellen Situation.
Vor einer medikamentösen Behandlung werden Nutzen, mögliche Risiken und Alternativen verständlich besprochen. Fragen und Sorgen der Familie haben dabei ausdrücklich Platz.
Die Behandlung wird individuell geplant und orientiert sich an wissenschaftlichen Leitlinien sowie den Bedürfnissen des Kindes und seiner Familie.
Unsere Expert:innen unterstützen Sie dabei, Beschwerden einzuordnen und passende nächste Schritte für Ihr Kind und Ihre Familie zu finden.
Medikamente können bei bestimmten Erkrankungen sinnvoll sein. Je nach Erkrankung kommen unterschiedliche Wirkstoffe infrage. Auswahl, Dosierung und Dauer werden individuell festgelegt und regelmäßig ärztlich kontrolliert.
Stimulanzien wie Methylphenidat oder Lisdexamfetamin können bei ADHS eingesetzt werden. Sie sollen Aufmerksamkeit, Konzentration und Impulssteuerung verbessern.
Nicht-Stimulanzien wie Atomoxetin oder Guanfacin kommen ebenfalls bei ADHS infrage. Welche Behandlung passt, wird individuell entschieden.
Antidepressiva, vor allem SSRIs, können bei Depressionen sowie Angst- und Zwangsstörungen eingesetzt werden.
Atypische Antipsychotika können bei Psychosen, schweren Tic-Störungen oder ausgeprägter Aggression eingesetzt werden.
Stimmungsstabilisierende Medikamente können bei bipolaren Erkrankungen eingesetzt werden. Wirkung und Verträglichkeit werden regelmäßig kontrolliert.
Diese Sorge teilen viele Eltern. Die Antwort lautet: Bei sorgfältiger Diagnostik, richtiger Indikation und regelmäßiger ärztlicher Kontrolle gelten die in der Kinder- und Jugendpsychiatrie eingesetzten Medikamente als gut untersucht und in der Regel sicher.
Wie jedes wirksame Medikament können jedoch auch Psychopharmaka Nebenwirkungen haben. Deshalb werden vor Beginn der Behandlung Nutzen und Risiken ausführlich besprochen. Während der Behandlung erfolgen regelmäßige Kontrollen, um Wirkung, Verträglichkeit, Wachstum, Gewicht oder – je nach Medikament – Blutwerte und andere medizinische Parameter zu überwachen.
Unser Ziel ist stets, die niedrigste wirksame Dosis einzusetzen und Medikamente nur so lange zu verordnen, wie sie medizinisch notwendig sind.
Eine medikamentöse Behandlung ersetzt keine Psychotherapie, sondern kann sie sinnvoll ergänzen. Besonders bei vielen psychischen Erkrankungen erzielt die Kombination aus psychiatrischer Behandlung, Psychotherapie, Elternberatung und – wenn erforderlich – der Zusammenarbeit mit Schule oder Kindergarten die besten langfristigen Ergebnisse.
Eine sorgfältige Diagnostik und ärztliche Begleitung bilden die Grundlage. Medikamente werden weder automatisch noch vorschnell eingesetzt.
Eine medikamentöse Behandlung ersetzt keine Psychotherapie, sondern kann sie sinnvoll ergänzen. Auch Elternberatung ist häufig ein wichtiger Teil der Behandlung.
Wenn es hilfreich und gewünscht ist, kann die Behandlung durch die Zusammenarbeit mit Schule oder Kindergarten ergänzt werden. Die ärztliche Schweigepflicht bleibt gewahrt.
Eine medikamentöse Behandlung ersetzt keine Psychotherapie, sondern kann sie sinnvoll ergänzen. Besonders bei vielen psychischen Erkrankungen erzielt die Kombination aus psychiatrischer Behandlung, Psychotherapie, Elternberatung und – wenn erforderlich – der Zusammenarbeit mit Schule oder Kindergarten die besten langfristigen Ergebnisse.
Unser Anliegen ist es, Medikamente weder vorschnell einzusetzen noch aus Angst grundsätzlich abzulehnen. Jede Behandlung wird individuell geplant und orientiert sich an den wissenschaftlichen Leitlinien sowie den Bedürfnissen des Kindes und seiner Familie. Gemeinsam treffen wir fundierte Entscheidungen – transparent, verständlich und mit dem Ziel, die bestmögliche Entwicklung Ihres Kindes zu fördern.
Vor Beginn werden Nutzen und Risiken ausführlich besprochen. Während der Behandlung kontrollieren wir regelmäßig Wirkung, mögliche Nebenwirkungen, Wachstum, Gewicht sowie – je nach Medikament – Blutdruck, Puls oder Blutwerte.
Nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung. Die ärztliche Schweigepflicht gilt selbstverständlich auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Gemeinsam treffen wir fundierte Entscheidungen – transparent, verständlich und mit dem Ziel, die bestmögliche Entwicklung Ihres Kindes zu fördern.
Viele Eltern kommen mit Sorgen und Unsicherheiten zum ersten Termin. Hier finden Sie verständliche Antworten auf häufige Fragen zur kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung.
Nein. Eine Diagnose dient nicht dazu, ein Kind zu “etikettieren”, sondern hilft dabei, Schwierigkeiten besser zu verstehen und die passende Unterstützung zu finden. Viele Diagnosen beschreiben Entwicklungsbesonderheiten oder behandelbare psychische Erkrankungen.
Nein. Ganz im Gegenteil. Eine medikamentöse Behandlung wird nur empfohlen, wenn sie medizinisch sinnvoll ist. Häufig stehen zunächst Diagnostik, Beratung oder Psychotherapie im Vordergrund.
Nein. Das Ziel ist niemals, die Persönlichkeit zu verändern. Eine gut eingestellte Behandlung soll Ihrem Kind helfen, seine Stärken besser entfalten zu können und unter belastenden Symptomen weniger zu leiden.
Nein. Die für ADHS eingesetzten Medikamente führen bei bestimmungsgemäßer Einnahme nicht zu einer Suchtentwicklung. Sie werden seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht und gelten bei ärztlicher Kontrolle als sichere und wirksame Behandlung.
Nicht immer. Unbehandelte psychische Erkrankungen können Schule, Selbstwertgefühl, Freundschaften und die gesamte Entwicklung erheblich beeinträchtigen. Gemeinsam wägen wir sorgfältig Nutzen und Risiken einer Behandlung ab.
Nein. Viele Medikamente werden nur vorübergehend eingesetzt. In regelmäßigen Abständen überprüfen wir gemeinsam, ob die Behandlung noch notwendig ist oder angepasst werden kann.
Das hängt von der jeweiligen Erkrankung ab. In vielen Fällen gibt es wirksame Alternativen wie Psychotherapie, Elternberatung oder schulische Unterstützung. Wir besprechen gemeinsam, welche Möglichkeiten bestehen und welche Folgen eine Nichtbehandlung haben könnte.
Manchmal ja. Bei vielen leichten bis mittelgradigen Erkrankungen ist Psychotherapie die Behandlung der ersten Wahl. Bei anderen Erkrankungen kann die Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten die besten Ergebnisse erzielen.
Nein. Das Ziel ist nicht, Kinder “ruhig” zu machen, sondern belastende Symptome zu lindern. Ein Kind sollte unter einer guten Behandlung weiterhin lebendig, neugierig und ganz es selbst sein.
Nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es bei fachgerechter Anwendung keine Hinweise darauf, dass zugelassene Medikamente das sich entwickelnde Gehirn schädigen. Unbehandelte psychische Erkrankungen können dagegen die Entwicklung deutlich beeinträchtigen.
Vor Beginn erfolgt eine ausführliche Aufklärung. Während der Behandlung kontrollieren wir regelmäßig Wirkung, mögliche Nebenwirkungen, Wachstum, Gewicht sowie – je nach Medikament – Blutdruck, Puls oder Blutwerte.
Medikamente behandeln keine Intelligenz. Sie können jedoch Symptome wie Unaufmerksamkeit, starke Impulsivität oder Ängste reduzieren. Dadurch fällt Lernen vielen Kindern deutlich leichter.
Nein. Eine gute medikamentöse Einstellung führt nicht dazu, dass Kinder keine Gefühle mehr haben. Sollte Ihr Kind ungewöhnlich verändert wirken, überprüfen wir die Behandlung umgehend und passen sie gegebenenfalls an.
Nein. Psychische Erkrankungen sind häufig und gut behandelbar. Eine frühzeitige Behandlung verbessert oft die langfristige Entwicklung und Lebensqualität erheblich.
Nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung. Die ärztliche Schweigepflicht gilt selbstverständlich auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Wenn Ihr Kind über längere Zeit deutlich leidet, sich stark verändert, den Alltag nicht mehr bewältigt, sich selbst verletzt oder Suizidgedanken äußert, sollte rasch professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Je früher behandelt wird, desto besser sind in der Regel die Behandlungsergebnisse.
Ja. Fast alle Eltern kommen mit Sorgen und Unsicherheiten zum ersten Termin. Deshalb nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen, erklären Diagnosen und Behandlungsmöglichkeiten verständlich und treffen alle Entscheidungen gemeinsam mit Ihnen. Unser Ziel ist eine Behandlung, die wissenschaftlich fundiert, transparent und individuell auf Ihr Kind abgestimmt ist.
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